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Leitstände

Leitstände und Kontrollzentren visualisieren gesammelte Echtzeit-Informationen über Betrieb, Kontext, Prozesse, und Nutzer usw., um die menschliche Entscheidungsfindung zu unterstützen. Leitstände ermöglichen es Prozessmanagern laufende Prozesse zu steuern und bei Abweichungen Anpassungen an den Prozessen vorzunehmen. Ursprünglich war die Funktion von Leitständen hauptsächlich das Überwachen und Steuern automatisierter Produktionsprozesse. Aufgrund der Art dieser Prozesse waren Leitstande festverdrahtet und oftmals in Hardware implementiert. Demgegenüber nutzen software-basierte Leitstände die zunehmende Digitalisierung von Prozessen, Dingen und Diensten. Hiermit bietet sich die flexible und dynamische Nutzung von Sensoren zur Erfassung von Echtzeit-Informationen und von Aktuatoren zur Ausführung der Prozessanpassungen. Software-basierte Leitstände bieten daher ein deutlich breiteres Anwendungsspektrum, und können auch zur Überwachung und Steuerung von Geschäftsprozesse und computer-basierte Prozessen genutzt werden.


Besonders das sog. proaktive Prozess-Management wird durch die verbesserte Sichtbarkeit der Prozesse mittels Leitständen ermöglicht. Proaktives Prozess-Management bedeutet, dass potentielle Probleme während der Ausführung von Prozessen frühestmöglich erkannt und antizipiert und somit adressiert und sogar vermieden werden können bevor sie überhaupt entstehen. Falls etwa eine Verzögerung der Lieferzeit bei der Ausführung eines Warentransports vorausgesagt wird, können alternative Transportarten und  routen vorausschauend gewählt werden und das noch bevor die Verzögerung eintrifft.

Forschungsthemen

  • Anforderungserhebung und Prototypentwicklung von Software-basierten Leitständen
  • Entwicklung von Software-Plattformen für software-basierte Leitstände
  • Vorausschauendes Prozess-Monitoring und proaktives Prozess-Management

Kontakt: Dr. Andreas Metzger

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